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Schloss
Burg an der Wupper, Stammsitz der ehemaligen Grafen von Berg, liegt
auf einem Bergsporn hoch über dem Fluss, überragt von einem mächtigen
Bergfried.
Das Schloss beherbergt das Bergische Museum, das sich unter anderem
mit der Erhaltung alten Spielzeuges befasst. Dazu gehört auch eine
Spielzeugeisenbahn der Spur 0, die hoch oben im Bergfried aufgebaut
ist. Neben wenigen Eigenbauten besteht diese aus Bahnmaterial der
Firma Märklin. Sie repräsentiert das technische Prinzip und das
Erscheinungsbild des Eisenbahnspielzeuges der 30er Jahre des 20ten
Jahrhunderts.
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Die
Bauweise war einfach und solide. Alles funktionierte noch nach den
Regelen elementarer Mechanik und Elektrik. Elektronik und digitale
Technik kannte man noch nicht. Das Spiel mit der elektrischen
Eisenbahn sollte, so schrieb man damals, gleichzeitig unterhaltend und
lehrreich sein und der Jugend helfen, technisches Verständnis zu
entwickeln und systematische Zusammenhänge zu erkennen.
Modellhaftigkeit als Prinzip beherrschte das Eisenbahnspiel damals
noch nicht. Vor diesem historischen Hintergrund ist die Anlage auf
Schloss Burg als Spielbahn und nicht als Modellbahn entworfen und
gebaut worden.
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